Plan A
Premium Economy nicht nur als Notlösung betrachten
Bei vier Personen kann Premium Economy die bessere Ausgangsbasis sein, weil der Gesamtbedarf niedriger sein kann und die Reise dadurch überhaupt erst realistisch wird. Für mich ist eine sicher planbare Familienreise mehr wert als ein theoretisch besserer Business-Class-Award mit nur ein oder zwei Plätzen.
Verfügbarkeit
Auch Premium Economy braucht mehrere passende Plätze
Der geringere Meilenbedarf löst das Verfügbarkeitsproblem nicht automatisch. Ich suche deshalb genauso früh nach mehreren Plätzen und prüfe Alternativen bei Datum, Abflughafen und Routing.
Kosten
Cashpreis gegen Award-Zuzahlung rechnen
Auch Premium Economy ist nicht automatisch eine gute Meileneinlösung. Ich vergleiche den Award inklusive Cash-Zuzahlung mit einem bezahlten Premium-Economy- oder Economy-Ticket.
Wenn der Cashpreis niedrig ist, kann es sinnvoller sein, die Meilen für eine spätere hochwertigere Einlösung zu behalten.
Familie
Gesamtbedarf statt Preis pro Person
Der Unterschied zur Business Class wirkt pro Person manchmal kleiner als er für die Familie tatsächlich ist. Bei vier Reisenden und zwei Richtungen werden aus wenigen zehntausend Meilen Differenz schnell sehr große Summen.
Mischstrategie
Premium Economy und Business Class kombinieren
Ich würde Hin- und Rückflug nicht künstlich in dieselbe Reiseklasse zwingen. Wenn auf einer Strecke gute Business-Plätze verfügbar sind und auf der anderen Premium Economy besser passt, kann genau diese Kombination optimal sein.
Punkte
Flexible Punkte erst transferieren, wenn die Plätze da sind
Membership Rewards und andere flexible Punkte lasse ich möglichst lange flexibel. Erst wenn ich weiß, welches Programm die passende Familienverfügbarkeit liefert, würde ich transferieren.
PAYBACK bleibt dabei ein eigener Topf und wird für Miles & More nach Möglichkeit erst bei Transferbonus übertragen.