Familienplanung

Premium Economy mit Kindern: für mich oft der robustere Plan A

Premium Economy kann für Familien genau zwischen zwei Extremen liegen: deutlich komfortabler als Economy, aber bei Meilenbedarf und Verfügbarkeit häufig realistischer als Business Class.

Stand 27.08.2026. Konkrete Awardpreise und Verfügbarkeiten prüfe ich immer für die tatsächliche Verbindung und Personenzahl.

Warum sie interessant ist

  • niedrigerer Gesamtbedarf als Business möglich
  • mehrere Plätze oft realistischer planbar
  • für Familien ein echter Plan A
  • Cashpreis und Zuzahlung trotzdem mitrechnen
  • Business bleibt Upgrade-Chance

Plan A

Premium Economy nicht nur als Notlösung betrachten

Bei vier Personen kann Premium Economy die bessere Ausgangsbasis sein, weil der Gesamtbedarf niedriger sein kann und die Reise dadurch überhaupt erst realistisch wird. Für mich ist eine sicher planbare Familienreise mehr wert als ein theoretisch besserer Business-Class-Award mit nur ein oder zwei Plätzen.

Verfügbarkeit

Auch Premium Economy braucht mehrere passende Plätze

Der geringere Meilenbedarf löst das Verfügbarkeitsproblem nicht automatisch. Ich suche deshalb genauso früh nach mehreren Plätzen und prüfe Alternativen bei Datum, Abflughafen und Routing.

4 Prämienflug-Plätze finden

Kosten

Cashpreis gegen Award-Zuzahlung rechnen

Auch Premium Economy ist nicht automatisch eine gute Meileneinlösung. Ich vergleiche den Award inklusive Cash-Zuzahlung mit einem bezahlten Premium-Economy- oder Economy-Ticket.

Wenn der Cashpreis niedrig ist, kann es sinnvoller sein, die Meilen für eine spätere hochwertigere Einlösung zu behalten.

Familie

Gesamtbedarf statt Preis pro Person

Der Unterschied zur Business Class wirkt pro Person manchmal kleiner als er für die Familie tatsächlich ist. Bei vier Reisenden und zwei Richtungen werden aus wenigen zehntausend Meilen Differenz schnell sehr große Summen.

Gesamtbedarf vergleichen

Mischstrategie

Premium Economy und Business Class kombinieren

Ich würde Hin- und Rückflug nicht künstlich in dieselbe Reiseklasse zwingen. Wenn auf einer Strecke gute Business-Plätze verfügbar sind und auf der anderen Premium Economy besser passt, kann genau diese Kombination optimal sein.

Punkte

Flexible Punkte erst transferieren, wenn die Plätze da sind

Membership Rewards und andere flexible Punkte lasse ich möglichst lange flexibel. Erst wenn ich weiß, welches Programm die passende Familienverfügbarkeit liefert, würde ich transferieren.

PAYBACK bleibt dabei ein eigener Topf und wird für Miles & More nach Möglichkeit erst bei Transferbonus übertragen.