Revolut & RevPoints · Stand 26.08.2026

Revolut & RevPoints: MoneySend, Miles & More und Fixkosten

Für mich ist Revolut kein eigener „Meilentrick“, sondern eine Zahlungsdrehscheibe. Interessant wird sie, wenn zwei getrennte Ebenen zusammenspielen: erst Miles-&-More-Meilen bei einer berechtigten Karteneinzahlung und danach mögliche RevPoints beim tatsächlichen Bezahlen.

Genau diese Trennung ist wichtig. Nicht jede Zahlung erzeugt auf beiden Ebenen Punkte – und ein kostenpflichtiges Revolut-Abo lohnt sich nicht automatisch nur wegen RevPoints.

Meine Grundregel: Revolut nur für echte, ohnehin vorhandene Zahlungsströme nutzen – keine künstlichen Geldkreisläufe und keine zusätzlichen Ausgaben nur wegen Punkten.

Das Prinzip in Zahlen

2.500 Meilenmax. MoneySend-Meilen pro Monat bzw. Abrechnungsperiode bei privaten M&M-Karten
30.000 M&Mtheoretisches Jahresmaximum bei monatlicher Ausschöpfung
  • 1 Meile je 2 € Kartenumsatz
  • rechnerisch 5.000 € MoneySend-Umsatz für 2.500 Meilen
  • RevPoints nur bei berechtigten Revolut-Kartenzahlungen
  • RevPoints lassen sich je nach Partner bis zu 1:1 in Flugmeilen übertragen

Meine Einordnung

Welche Rolle Revolut in meiner Meilenstrategie hat

Ich würde Revolut nicht als Ersatz für PAYBACK, Amex oder Miles & More sehen. Es schließt vor allem eine Lücke bei Zahlungswegen, die mit einer klassischen Kreditkarte nicht direkt funktionieren.

1. M&M-KreditkarteRevolut per Karte aufladen. Bis zum offiziellen MoneySend-Limit können dabei M&M-Meilen entstehen.
2. Revolut-GuthabenDas Guthaben steht anschließend für echte laufende Ausgaben zur Verfügung.
3. ZahlungswegKartenzahlung, Überweisung oder Lastschrift sind eine zweite, vom MoneySend-Vorgang getrennte Ebene.
4. RevPoints optionalNur berechtigte Revolut-Kartenzahlungen bringen zusätzlich reguläre RevPoints.
Wichtig:

MoneySend-Meilen und RevPoints sind zwei verschiedene Punktetöpfe. Sie sollten weder technisch noch bei der Bewertung einfach zusammengeworfen werden.

Ebene 1: Miles & More

5.000 € MoneySend → bis zu 2.500 Meilen

Miles & More bestätigt für die privaten Lufthansa Miles & More Credit Cards der Deutschen Bank, dass Money-Send-Services wieder meilenfähig sind. Das offizielle Maximum liegt bei 2.500 Meilen pro Monat bzw. Abrechnungsperiode.

Mit 1 Meile je 2 € Kartenumsatz ist dieses Limit rechnerisch bei 5.000 € erreicht. Die 5.000 € sind dabei kein eigenes offizielles Euro-Limit, sondern nur die mathematische Umsatzhöhe für 2.500 Meilen.

Offizielles Produktmotiv der Miles and More Gold Credit Card

Zahlungsquelle

Private M&M Mastercard

Diese Kartenebene erzeugt die möglichen MoneySend-Meilen. Die genaue Revolut-Einzahlung zeige ich in der bebilderten Anleitung.

Einzahlung Schritt für Schritt →
Offizielles Produktmotiv der Miles and More Blue Credit Card

Beispiel Blue

Gleiche MoneySend-Ebene

Auch Blue gehört zu den privaten M&M-Karten. Als Nachweis zählt aber nur die konkrete MoneySend-Gutschrift im eigenen Konto – kein Umsatzbeleg einer anderen Kreditkarte.

Private M&M-Karten vergleichen →
Kontrolle nach der Einzahlung: Prüfe die konkrete MoneySend-Buchung in deinem Miles-&-More-Konto und auf der Kartenabrechnung. Eine normale Eurowings-Kreditkarten-Gutschrift bestätigt diesen Vorgang nicht.

MoneySend Schritt für Schritt Offizielle MoneySend-Regel ↗

Ebene 2: RevPoints

RevPoints entstehen erst beim berechtigten Karteneinkauf

RevPoints sind das Punkteprogramm von Revolut. Die Sammelrate hängt vom gewählten Abo ab. Wichtig ist für mich weniger die theoretische Maximalrate als die Frage, wie viel der eigenen Ausgaben überhaupt als RevPoints-berechtigte Kartenzahlung zählt.

Standard0 €/Monat
1 RevPoint je 10 €
Plus2,99 €/Monat
1 RevPoint je 10 €
Premium8,99 €/Monat
1 RevPoint je 4 €
Metal15,99 €/Monat
1 RevPoint je 2 €
Ultra65 €/Monat
1 RevPoint je 1 €

Beispiel: 2.000 € monatlicher berechtigter Karteneinsatz ergeben bei Metal rund 1.000 RevPoints im Monat bzw. 12.000 im Jahr.

Meine Einordnung: Ein kostenpflichtiges Revolut-Abo würde ich nicht allein wegen RevPoints abschließen. Der MoneySend-Baustein funktioniert unabhängig davon. Premium, Metal oder Ultra werden für mich erst dann interessant, wenn auch die übrigen Abo-Leistungen einen echten Gegenwert haben.

RevPoints bei Revolut ↗ · Revolut-Abos vergleichen ↗

Rechner

Wie viele M&M-Meilen und RevPoints bringt dein Setup?

Der Rechner trennt die beiden Sammelstufen bewusst. MoneySend erzeugt mögliche Miles-&-More-Meilen; nur der Teil der späteren Ausgaben, der bei Revolut als berechtigte Kartenzahlung zählt, erzeugt RevPoints.

M&M-Meilen pro Monat2.500
M&M-Meilen pro Jahr30.000
RevPoints pro Monat200
RevPoints pro Jahr2.400
Abo-Kosten pro Jahr0 €
Mehr-RevPoints vs. Standard/Jahr0
Berechnung mit privater Miles-&-More-Karte und dem offiziellen MoneySend-Maximum von 2.500 Meilen je Monat/Abrechnungsperiode. RevPoints nur für berechtigte Kartenausgaben.

Fixkosten

Nicht jede Ausgabe erzeugt auf beiden Ebenen Punkte

Das ist für mich der entscheidende Punkt bei Revolut. Eine Überweisung kann zwar aus zuvor per MoneySend aufgeladenem Guthaben bezahlt werden, erzeugt aber nicht automatisch noch einmal RevPoints. Deshalb muss jede Ausgabe auf zwei Ebenen betrachtet werden.

MoneySend-Ebene

Die Karteneinzahlung kann bis zum offiziellen Limit M&M-Meilen erzeugen. Das passiert vor der eigentlichen Ausgabe.

RevPoints-Ebene

Nur berechtigte Revolut-Kartenzahlungen bringen reguläre Umsatz-RevPoints. Überweisungen und ausgeschlossene Kategorien tun das nicht.

AusgabeM&M über vorgelagertes MoneySendRevPoints
normaler Karteneinkaufmöglichgrundsätzlich möglich, wenn berechtigt
Überweisung / DauerauftragGuthaben kann dafür genutzt werdenkeine regulären RevPoints
Versorger / VersicherungGuthaben kann dafür genutzt werdenje nach Händlerkategorie häufig ausgeschlossen

Revolut schließt unter anderem verschiedene Finanz- und Zahlungsdienstleistungen, Geldüberweisungen, Wallet-Aufladungen, Krypto/Brokerage, Steuern, Versorgungsunternehmen sowie weitere Händlerkategorien vom normalen RevPoints-Sammeln aus. Im Einzelfall zählt deshalb immer die konkrete Händlerkategorie.

Beispiel

So kann die doppelte Sammelstufe praktisch aussehen

Angenommen, monatlich laufen 5.000 € echtes Haushaltsbudget über Revolut. Damit wird das MoneySend-Maximum rechnerisch ausgeschöpft. Von diesen 5.000 € werden 2.000 € für berechtigte Karteneinkäufe verwendet; die übrigen 3.000 € gehen über Überweisungen, Lastschriften oder nicht RevPoints-berechtigte Kategorien ab.

StufeMonatJahr
M&M über MoneySend2.500 Meilen30.000 Meilen
RevPoints bei Metal und 2.000 € berechtigtem Kartenumsatz1.000 RevPoints12.000 RevPoints
RevPoints-Transferje nach Partner bis zu 1:1 in Flugmeilen

Ich würde diese Werte trotzdem nicht einfach zu einer einzigen „Meilenzahl“ addieren: Miles-&-More-Meilen sind bereits fest gebunden, RevPoints bleiben bis zum Transfer ein eigener Punktetopf.

Karteneinzahlung

Welche Karten akzeptiert Revolut zum Aufladen?

Nach dem aktuell hinterlegten Datenstand unterstützt Revolut Karteneinzahlungen mit Mastercard, Visa und Maestro. American Express wird für diese Karteneinzahlungen nicht unterstützt.

Für die hier beschriebene MoneySend-Strategie ist deshalb die Miles-&-More-Mastercard der relevante Zahlungsweg – nicht eine Amex.

Empfehlungsaktionen

Gibt es bei Revolut einen Empfehlungsbonus?

Revolut führt regelmäßig zeitlich begrenzte Empfehlungsaktionen durch. Höhe und Bedingungen können je nach Kampagne und Konto variieren. Deshalb nenne ich bewusst keinen pauschalen Bonusbetrag.

Aktuelle Revolut-Bedingungen zu Empfehlungen ↗

Was ich nicht machen würde

Echte Ausgaben statt künstlicher Geldkreisläufe

Der sinnvolle Anwendungsfall ist für mich, bestehende Ausgaben über Revolut zu bündeln. Die Strategie ist nicht, Geld ohne wirtschaftlichen Zweck im Kreis zu schicken, nur um Punkte zu erzeugen.

Meine Regel:

Keine zusätzlichen Ausgaben wegen Meilen, keine künstlichen Kreisläufe und Kreditkartenrechnungen vollständig bezahlen. Revolut ist dann interessant, wenn es einen ohnehin vorhandenen Zahlungsstrom effizienter macht.

FAQ

Häufige Fragen zu Revolut, MoneySend und RevPoints

Kann man mit einer Miles-&-More-Kreditkarte Revolut aufladen und Meilen sammeln?

Nach den aktuellen Miles-&-More-Bedingungen können Money-Send-Services bei privaten Karten bis zum offiziellen Limit von 2.500 Meilen je Monat bzw. Abrechnungsperiode meilenfähig sein. Die genaue Revolut-Karteneinzahlung erkläre ich auf der Miles-&-More-Kreditkartenseite.

Sammelt eine Revolut-Überweisung RevPoints?

Nein, eine normale Überweisung erzeugt keine regulären RevPoints aus Kartenausgaben. Das zuvor genutzte Revolut-Guthaben kann aber aus einer separaten MoneySend-Karteneinzahlung stammen.

Brauche ich Metal oder Ultra für die MoneySend-Meilen?

Nein. Die MoneySend-Ebene hängt an der Miles-&-More-Kreditkarte. Das Revolut-Abo beeinflusst vor allem die RevPoints-Sammelrate und weitere Revolut-Leistungen.

Kann ich Revolut mit American Express aufladen?

Nach dem aktuellen Revolut-Datenstand werden für Karteneinzahlungen Mastercard, Visa und Maestro unterstützt; American Express nicht.

Sind 5.000 € das offizielle MoneySend-Limit?

Nein. Offiziell begrenzt Miles & More die Gutschrift bei privaten Karten auf 2.500 MoneySend-Meilen je Monat bzw. Abrechnungsperiode. 5.000 € sind lediglich der rechnerische Umsatz, der bei 1 Meile je 2 € dieses Meilenmaximum erreicht.

Quellen & Datenstand

Offizielle Grundlagen

Stand: 26.08.2026. MoneySend-Regeln, RevPoints-Raten, Abo-Preise, Transferpartner und Referral-Aktionen können sich ändern.